Sonderausstellungen - Rückschau

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04.08.2019 bis 13.10.2019
#architektur! im KERAMION
Das Thema „Architektur“ bestimmt die Auswahl der Exponate aus dem eigenen Bestand. Klassische modellierte Häuser werden ebenso zu sehen sein wie Theaterszenen oder kubische Keramiken, die einen abstrahierten Architekturbezug erkennen lassen. Das KERAMION selbst wird in dieser Wechselausstellung zum wichtigsten Exponat.


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19.05.2019 bis 28.07.2019
Bärbel Thoelke – Faszination für Porzellan
Bärbel Thoelke – Faszination für Porzellan

Passend im Jubiläumsjahr zur Gründung des Bauhauses vor 100 Jahren stellt das KERAMION vom 19. Mai bis zum 28. Juli 2019 Porzellanarbeiten der in Stralsund geborenen und in Berlin lebenden Porzellangestalterin Bärbel Thoelke aus und ehrt damit eine Künstlerin anlässlich ihres 80. Geburtstags.
Die Designerin führt mit ihrem Schaffen die überaus erfolgreiche Traditionslinie der Moderne und des Funktionalismus vom ersten Drittel des 20. Jahrhunderts fort bis in die Gegenwart und ist dabei dem Vermächtnis des Bauhauses tief verbunden. Einerseits entwirft sie seriell hergestellte Stücke mit klarem Funktionsbezug für bedeutende Manufakturen, andererseits fertigt sie sensible Unikate, bei denen der Herstellungsprozess noch sicht-, spürbar und damit nachvollziehbar wird.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.






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31.03.2019 bis 28.04.2019
Von Asshoff bis Zenker – Sammlerbörse
Gleichzeitig am 31. März 2019 wird die Sammlerbörse „Von Asshoff bis Zenker“ eröffnet, zu deren Neuerungen ab 2019 eine Veranstaltungsverlängerung auf vier Wochen bis zum 28. April 2019 gehört. Wie bereits in den letzten fünf Jahren bietet ein reichhaltiges Angebot klassischer Keramiken aus privaten Sammlungen den BesucherInnen eine außergewöhnliche Möglichkeit zum Erwerb qualitätsvoller Stücke. Parallel wird ebenfalls antiquarische Keramikliteratur zum Verkauf offeriert.

Eröffnung: 31. März um 11.30 Uhr


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31.03.2019 bis 11.08.2019
Zarte Flügel, dicke Brummer – Insekten und sonstiges Getier in der Keramik
Insekten – diesem Thema widmet das Frechener KERAMION seine erste Ausstellung in 2019 vom 31. März bis zum 11. August 2019.

Unter dem Titel „Zarte Flügel, dicke Brummer – Insekten und sonstiges Getier in der Keramik“ stimmt das Museum in den aktuellen Diskurs um die Frage nach dem Verlust der Biodiversität ein und hinterfragt die Bedeutung von Bienen, Schmetterlingen, Käfern und Co. in der Keramik.

Der zeitliche Bogen ist weit gespannt: Zu sehen sind historische Beispiele, wie etwa Porzellanarbeiten aus dem frühen 18. Jahrhundert und dem Jugendstil bis zu modernen plastischen Insektendarstellungen. Hervorzuheben ist das virtuose Vanitas-Stillleben des italienischen Künstlerduos Bertozzi und Casoni oder fantastische, schillernde Käfer der niederländischen Künstlerin Carolein Smit. Ergänzt durch Design-Geschirr von Andy Warhol, Paloma Picasso oder dem Label Versace, ergibt sich ein Eindruck von der Vielfältigkeit und Qualität der Insekten-Darstellungen. Und da in der Keramik ebenso wie in der Realität Insekten nicht ohne Pflanzen auskommen, werden keramische Blumendarstellungen von Maria ten Kortenaar die Präsentation abrunden.

Zur Ausstellung ist eine Broschüre erschienen.

Die Ausstellungsbroschüre ist die Eintrittskarte!
Eintritt: 6,00 €
Ermäßigt: 4,00 €
Familienkarte: 12,00 € (1 Broschüre pro Familie)

Zusatzbroschüre 4,00 €





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07.09.2018 bis 10.03.2019
Frechener Keramikpreis 2018
Die Frechener Kulturstiftung vergibt alle drei Jahre durch eine fachkundige Jury diesen Nachwuchspreis für keramisch arbeitende KünstlerInnen. In einer Gemeinschaftsausstellung präsentieren die ausgewählten TeilnehmerInnen und PreisträgerInnen des Wettbewerbs ihre Werke und zeigen damit aktuelle Tendenzen und verschiedene Positionen innerhalb der jungen keramischen Kunst in Deutschland.

Der Katalog zur Ausstellung „Frechener Keramikpreis 2018“ enthält zu allen teilnehmenden KünstlerInnen Informationen, Texte und Farbabbildungen. Damit eignet er sich sehr gut für eine Vor- oder Nachbereitung des Besuches. Er ist für 6,00 Euro im Museumsshop erhältlich oder kann per E-Mail an info@keramion.de bestellt werden. Der Museumshop kann zu den Öffnungszeiten des Museums ohne Eintritt besucht werden.

72 Seiten, 21 x 21 cm
46 Farbabbildungen
14 schwarz/weiß Abbildungen
deutsch
Softcover
ISBN 978-3-941005-17-4
Preis: 6,00 Euro
zuzüglich Porto und Verpackung

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27.05.2018 bis 19.08.2018
Luca Lanzi – Malìa
Der italienische Künstler Luca Lanzi (*1977 Bologna), der an den Kunsthochschulen in Bologna und Berlin-Weißensee studiert hat, arbeitet zweigleisig: Er fertigt keramische Plastiken und zurückhaltende Pastellzeichnungen, kreist dabei aber stets um das Thema Emotionalität.
So lässt er einen ganz eigenen Kosmos mit ungelenken, maskenhaften Puppen, archaisch anmutenden Tierdarstellungen und abstrahierten Pflanzengebilden entstehen. Besonders seine stereotypen Gliederpuppen ohne physiognomische Individualität dienen dem Künstler trotz des Verzichtes auf alles Erzählerische als starke Ausdrucksträger. Allein die dezenten farbigen Hinweise in der Oberflächenbemalung lassen die Verletzlichkeit des Kreatürlichen erahnen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.



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23.03.2018 bis 06.05.2018
Gertrud Schneider-Kirilowitsch – 40 Jahre Keramik
Viele Jahrzehnte war die Künstlerin Gertrud Schneider-Kirilowitsch (1923 Bochum – 2017 Frechen) zusammen mit ihrem Ehemann, dem Bildhauer Attila Kirilowitsch, in ihrem Engagement der Stadt Frechen auf verschiedene Weise eng verbunden. Die Ausstellung würdigt die im Oktober 2017 verstorbene Keramikerin mit einem Überblick über ihr reichhaltiges Werk. Die Exponate stammen hauptsächlich aus zwei großzügigen Schenkungen, die die Künstlerin der Stadt Frechen 1984 und 1993 überlassen hat.
Ihre eigenständige keramische Tätigkeit widmete Gertrud Schneider-Kirilowitsch zwischen 1949 und 1992 vor allem dem Schaffen formvollendeter Gefäße, bei denen der Gebrauchswert nicht im Vordergrund steht. Ließ sie in den frühen 1950er Jahren gedrehtes salzglasiertes Steinzeug, zum Teil mit Red- und Knibisdekorationen versehen, in den Brennöfen Frechener Fabriken zusammen mit den großen Steinzeugrohren brennen, so entwickelte sie gegen Ende des Jahrzehnts Objekte mit leuchtenden Flächendekors.
Einen besonderen Namen machte sie sich seit den 1960er Jahren durch die Herstellung geometrischer Gefäßkörper mit einer seidenmatten schwarz-grauen Glasur. Später überziehen auch rote Kristalle die Gefäßkörper, oder eine sandige Feldspatglasur bedeckt in Überfangtechnik die keramischen Objekte.




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06.02.2018 bis 10.03.2019
"Du gehörst zu mir" – Lieblingsstücke Eröffnung am 25. Februar 2018 um 11.30 Uhr
Museen werden häufig als anonyme Einrichtungen wahrgenommen, so dass sich die Frage stellt: Wer sind die Menschen vor und hinter den musealen Kulissen? Diese Idee greift das KERAMION auf und überlässt die Auswahl der Keramiken aus dem eigenen Bestand für die Ausstellung „Du gehörst zu mir“ den MitarbeiterInnen und die VertreterInnen des Stiftungsrates.

Die Gründe, eine Keramik zu favorisieren, sind individuell. Die ästhetische Erscheinung kann ebenso faszinieren wie ein inhaltliches Thema, eine persönliche Geschichte oder biografische Verbindungen können ebenso einen besonderen Bezug zu einem Kunstwerk herstellen wie auch die Vorliebe für eine bestimmte Technik. Erhalten Sie einen spannenden Einblick in die Vielfalt der keramischen Möglichkeiten sowie in die Breite der KERAMION-Sammlung.



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